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"Informationskriegsführung": US-Justiz klagt 13 Russen an

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"Informationskriegsführung": US-Justiz klagt 13 Russen an

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Die US-Justiz klagt 13 russische Staatsbürger an, denen versuchte Einmischung in das politische System der USA, darunter die Präsidentenwahl im vergangenen Jahr, vorgeworfen wird.

US-Vizejustizminister Rod Rosenstein sagte: „Die Angeklagten haben gegenüber den USA mutmaßlich das begangen, was sie Informationskriegsführung nannten. Ihr erklärtes Ziel war es, Argwohn gegenüber den Kandidaten und dem politischen System insgesamt zu verbreiten.“

Laut Anklageschrift sollen zwölf der 13 Angeklagten für eine Firma in St. Petersburg tätig gewesen sein. Weiter heißt es in dem Papier, den Beschuldigten werde zur Last gelegt, in den Vereinigten Staaten für Zwietracht sorgen und das Vertrauen der Bevölkerung in die Demokratie unterzugraben zu wollen. Maria Sacharowa, die Sprecherin des russischen Außenministeriums, nannte die Anklage absurd.

US-Präsident Donald Trump schrieb in einer Kurznachricht, Russland habe seine gegen die USA gerichtete Kampagne bereits 2014 in Gang gesetzt, also lange bevor, er sich um das höchste Staatsamt beworben habe. Das Ergebnis der Präsidentenwahl sei nicht betroffen gewesen, es habe keine geheimen Absprachen gegeben, versicherte Trump.