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Waffengesetze: US-Schüler fordern Taten

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Waffengesetze: US-Schüler fordern Taten

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Vor dem Weißen Haus in Washington haben Jugendliche für eine Änderung der Waffengesetze demonstriert. Sie forderten US-Präsident Donald Trump auf, etwas zu unternehmen. Vergangenen Mittwoch erschoss Nikolas Cruz in einer Schule in Parkland im Bundesstaat Florida 17 Menschen.

„Nach den Schüssen in der Schule haben meine Freundin und ich entschieden, etwas dagegen zu tun. Die Politiker sagen uns immer, es täte ihnen um die Opfer und deren Familien leid, doch sie tun nichts. Meine Freundin und ich sind der Meinung, dass etwas getan werden muss“, so eine Schülerin.

Der 19-jährige Cruz hatte das Sturmgewehr, mit dem er das Feuer eröffnete, rechtmäßig erworben. Er wurde in Florida jetzt einer Richterin vorgeführt. Cruz wird 17-facher Mord zur Last gelegt. Trumps Vorgänger Barack Obama hatte während seiner Amtszeit mehrere Versuche unternommen, die Waffengesetze zu ändern, war damit aber gescheitert.

Zwei weitere Opfer des Amoklaufes - 14 und 15 Jahre alt - wurden unterdessen beerdigt.

Tammy Leitner, Berichterstatterin des US-Fernsehsenders NBC, kommentiert: „Noch vor einer Woche waren das hier ganz normale Schüler: Sie haben Arbeiten geschrieben, sich um Verabredungen mit Freuden gekümmert und Sport getrieben. Jetzt sind aus vielen dieser Schüler Fürsprecher von Waffenkontrollgesetzen geworden.“