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Kältewelle erfasst Europa

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Ein heftiger Wintereinbruch hat in Bulgarien den Verkehr stark behindert. Lastwagen blieben wegen Schnee und Eis liegen. Die Behörden riefen die höchsten Warnstufen aus. Flugzeuge konnten vom Flughafen der Hauptstadt Sofia nicht rechtzeitig starten.

Das Aufbäumen des Winters ist fast in ganz Europa spürbar. Eisige Luft aus Russland strömt nach Westen.

Fast minus 20 Grad Celsius zeigt das Thermometer in Moskau. Dazu Anatoly Tsygankov, Leiter der Krisenabteilung des russischen Wetterdienstes:

"Der riesige Antizyklon, der die skandinavische Halbinsel abdeckt,ist wirklich sehr groß und breitet sich nach Polen aus. Der Kopf dieses Antizyklons bringt die Kälte aus dem europäischen Teil Russlands nun nach Osteuropa".

Die kroatischen Bergregionen Lika und Gorski Kotar haben seit Tagen mit dem Schnee zu kämpfen. Freiwillige versuchen derzeit isolierte Haushalte mit älteren Einwohnern zu erreichen um Nahrung, Medikamente und Brennholz zu liefern.

Schnee ist in Rom eine Seltenheit, und wenn es ein paar Zentimeter schneit, herrscht in Italiens Hauptstadt der Ausnahmezustand. Der Verkehr bricht zusammen, Touristenattraktionen bleiben zu. Aber ein paar Würdenträger am Petersplatz haben viel Spaß. Der Zivilschutz ordnete unterdessen an, dass das Militär die Straßen räumen solle.