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Tödliche Schüsse an türkischer Uni

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An der Osmangazi Universität in der türkischen Stadt Eskisehir sind bei einer Schießerei vier Menschen getötet worden. Drei weitere Personen erlitten Verletzungen.

Der Rektor der Universität sagte gegenüber dem Fernsehsender CNN Türk, ein wissenschaftlicher Assistent habe das Feuer eröffnet und vier Angestellte der Hochschule erschossen. Er wurde von der Polizei festgenommen, als er anschließend das Uni-Gelände verlassen wollte. Dem Rektor zufolge hatte es der Schütze wohl auf einen Dekan abgesehen, den er aber nicht in seinem Büro antraf. Die genauen Hintergründe der Tat blieben zunächst unklar.

Nach Angaben des Rektors habe der mutmaßliche Täter mehreren Wissenschaftlern vorgeworfen, Anhänger der Gülen-Bewegung zu sein. Es lief ein Untersuchungsverfahren gegen den Mann, er war aber weiter im Dienst.

Dem in den USA lebenden Prediger Fethullah Gülen, der unter anderem ein Bildungsnetzwerk mit Schulen betreibt, wird seitens der türkischen Regierung vorgeworfen, Drahtzieher des Putschversuches im Juli 2016 gewesen zu sein. Gülen bestreitet das. Die türkischen Behörden gehen seit dem Umsturzversuch unnachgiebig gegen Gülen-Anhänger vor.