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Militärschlag in Syrien: Trump prüft weiter

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Militärschlag in Syrien: Trump prüft weiter

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Nach der Ankündigung eines Militärschlags in Syrien bleibt US-Präsident Donald Trump den konkreten Zeitpunkt des Einsatzes vorerst schuldig.

Eine Sackgasse

Antonio Guterres UN-Generalsekretär über die Lage in Syrien

Nach dem Bekanntwerden des Einsatzes von chemischen Waffen in Syrien hatte Trump am Mittwoch mit dem türkischen Staatspräsidenten Recep Tayyip Erdogan gesprochen. Die Politiker hätten vereinbart, in engem Kontakt zu bleiben, so das Weiße Haus.

Trumps Sprecherin Sarah Sanders teilte mit, alle Optionen lägen weiter auf dem Tisch, nicht nur die eines Militärschlags: "Der Präsident hat sich zeitlich noch nicht festgelegt. Eine finale Entscheidung ist noch nicht getroffen. Der Präsident macht Syrien und Russland für den Einsatz chemischer Waffen in Syrien verantwortlich."

Der russische Präsident Wladimir Putin sagte am Mittwoch in Moskau, die Situation gebe "Anlass zu Besorgnis". Er äußerte die Hoffnung, dass der "gesunde Menschenverstand" die Oberhand behalte.

UN-Generalsekretär Antonio Guterres rief die fünf ständigen Mitglieder des Sicherheitsrats mit Blick auf Syrien auf, "unkontrollierte Situationen zu vermeiden". Derzeit befinde man sich in einer Sackgasse.

Zuvor hatte Trump auf Twitter geschrieben, Russland schütze das "Tier Assad", also den syrischen Präsidenten Bashar al-Assad, den er für den mutmaßlichen Einsatz von Giftgas verantwortlich macht: