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USA wollen Kuba-Politik nicht ändern

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USA wollen Kuba-Politik nicht ändern

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REUTERS/Alexandre Meneghini/Pool
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Aus der Sicht der USA wird der neue kubanische Präsident der Bevölkerung kaum größere Freiheiten einräumen. Am Donnerstag hat Miguel Díaz-Canel sein Amt angetreten. Er verspricht, die Revolution zu verteidigen und die Wirtschaft der Karibikinsel zu modernisieren.

Heather Nauert, Sprecherin des US-Au´ßenministeriums erklärte: "Kubanische Bürger hatten keine Möglichkeit, den Ausgang dieses undemokratischen Übergangsprozess zu beeinflussen. Wir sind enttäuscht, dass die kubanische Regierung sich dafür entschieden hat, unabhängige Stimmen verstummen zu lassen und ihr repressives Machtmonopol aufrecht zu erhalten, anstatt ihrem Volk freie, faire und kompetitive Wahlen zu erlauben."

Auf Kuba sieht man die Wahl mit gemischten Gefühlen. Besonders Kubaner, die sich in wirtschaftlich schwierigen Situationen befinden, beklagen die von der Regierung angestrebte Kontinuität:

"Es gibt viele Dinge, die sich in der kubanischen Politik ändern sollten. Denn die Erfahrung zeigt, dass es immer Sachen gibt, die nicht gut funktionieren. Wir sind nicht perfekt."

Andere sind optimistischer:

"Er ist ein Genosse, für mich hat er alle Talente zum Regieren."

Trotz des historischen Machtwechsels will die Trump-Regierung an ihrer Politik gegenüber Kuba festhalten.