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Neue Lavaspalten und Schwefelgasgefahr auf Hawaii

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Neue Lavaspalten und Schwefelgasgefahr auf Hawaii

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Hawaiianer, die vor dem Ausbruch des Kilauea-Vulkans geflohen waren, haben die Erlaubnis bekommen, für zehn Stunden in ihre Häuser zurückzukehren. Viele haben die Gelegenheit genutzt, um Haustiere zu retten und das Nötigste mitzunehmen.

10 Lavaspalten

Für Hawaii nimmt das Schrecken kein Ende: Nach dem Vulkanausbruch und den schweren Erdbeben der letzten Tage haben sich nun weitere Lavaspalten geöffnet. Zehn Risse hätten sich mittlerweile aufgetan, durch die Lava an die Erdoberfläche treten könne, so der Zivilschutz. Neue Explosionen soll es aber keine gegeben haben.

Zudem hat der Zivilschutz vor einer lebensgefährlich hohen Schwefelgaskonzentration in der Luft gewarnt. Ein Ende der Gefahr sei vorerst nicht in Sicht, sagen Experten. Todesfälle oder schwere Verletzungen wurden bisher nicht gemeldet.

Einer der aktivsten Vulkane der Welt

Auf der zu den USA gehörenden Inselgruppe liegen gleich mehrere Vulkane, der Kilauea ist einer der aktivsten der Welt. Brechen die für Hawaii typischen Schildvulkane aus, kann Lava nicht nur aus dem Krater fließen, sondern auch durch unterirdische Risse an anderen Stellen an die Oberfläche treten. Die Zivilschutzbehörde bat eindringlich Schaulustige darum, sich nicht zu nähern. Die Einwohner von Leilani brauchten jetzt Hilfe. "Es ist nicht die Zeit für Sightseeing", hieß es.