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Japanischer Bergsteiger (36) stirbt beim Mount-Everest-Aufstieg

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Japanischer Bergsteiger (36) stirbt beim Mount-Everest-Aufstieg

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Sein achter Versuch den höchsten Berg der Welt zu besteigen hat der Japaner Nobukazu Kuriki mit dem Leben bezahlt. Der 36-Jährige wurde tot in einem Camp auf 7200 Metern Höhe gefunden. Das Camp liegt in der sogenannten Todeszone, dort wo der Sauerstoff so knapp ist, dass selbst Extrembergsteiger nach jedem Schritt nach Luft schnappen müssen.

Kuriki hatte bereits zuvor sieben Mal versucht, den 8848 Meter hohen Gipfel ohne künstlichen Sauerstoff zu erklimmen. Bei seinem Versuch 2012 waren ihm dabei die Fingerkuppen abgefroren, trotzdem versuchte er es immer wieder. In dieser Saison ist es bereits der dritte Todesfall. Erst Ende vergangenen Jahres hatte die Regierung Nepals Solo-Besteigungen des Mount-Everest verboten.

Die Monate April und Mai gelten als die günstigste Zeit, den zwischen Nepal und Tibet liegenden Giganten zu bezwingen. Die ersten, denen das gelang, waren der aus Südtirol stammende Reinhold Messner und der Österreicher Peter Habeler, sie erreichten die Bergspitze am 8. Mai 1978.