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Chaos in Rom verschreckt Anleger

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Carlo Cottarelli soll in Rom eine eurofreundliche und sparwillige Übergangsregierung bilden. Nach den EU-kritischen Tönen von Fünf Sternen und Lega setzt Italien auf versöhnliche Gesten an die Finanzmärkte. Doch die bleiben nervös.

Der italienische Finanzexperte Guido Gennaccari sagt: „Die Märkte wollen Sicherheit, nicht nur Worte und Erklärungen. Das können zum Beispiel konkrete Namen sein – abgesehen von Cottarelli. Dieser wird sicherlich die italienischen Ausgaben im Blick behalten und sich für eine strikte Finanzpolitik einsetzen. Doch wie wird Italiens Regierung nach Neuwahlen aussehen und welche Bündnisse wird es geben? Da bleiben viele Fragezeichen. Die Märkte warten.“

Das politische Chaos in Rom verschreckt die Anleger. Sie verkaufen in großem Stil italienische Staatsanleihen. Das trieb die Rendite der zehnjährigen Titel auf ein Vier-Jahres-Hoch von knapp drei Prozent.