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Italien: Neuwahlgerüchte machen Märkte nervös

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Italien: Neuwahlgerüchte machen Märkte nervös

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In Italien stehen die Zeichen auf Neuwahlen Ende Juli. Vom designierten Regierungschef Carlo Cottarelli war am Dienstag die Bekanntgabe seines Übergangskabinetts erwartet worden. Aber das Gespräch mit Präsident Sergio Mattarella verlief ergebnislos. Kein Ende des Polit-Chaos also, die Suche nach einer tragfähigen Regierung geht weiter. Trotzdem will der Wirtschaftsexperte Cottarelli an seinem Mandat festhalten.

Derweil scheint die populistische Fünf-Sterne-Bewegung dem Präsidenten wieder die Hand auszustrecken, um doch noch eine Koalition mit der rechten Lega zu bilden. Die Unterstützung für das Rechts-außen-Lager wächst. Die Lega konnte laut einer aktuellen Meinungsumfrage 8 Prozentpunkte zulegen.

Das Wahldebakel und, die Furcht vor Neuwahlen und die Sorge um Italiens Euro-Mitgliedschaft führten zu einem Ausverkauf italienischer Anleihen und Aktien durch Investoren. Italien versucht seit März, eine Regierung zu bilden.