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Früher Van Gogh für 7 Millionen versteigert

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Früher Van Gogh für 7 Millionen versteigert

Früher Van Gogh für 7 Millionen versteigert
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Nach einem lebhaften Wettbieten hat ein Van Gogh in Paris weit über Schätzpreis den Besitzer gewechselt, für etwas über sieben Millionen Euro.

Es ist der erste Van Gogh in den letzten 20 Jahren, der in Paris versteigert wurde, geschätzt war er auf 3 bis 5 Millionen. "Netzflickerinnen in den Dünen" ist ein Frühwerk des berühmten Holländers, gemalt 1882 bei Den Haag. Die letzten acht Jahre hing es als private Leihgabe im Van Gogh Museum in Amsterdam, jetzt wurde die Rarität an einen anonymen amerikanischen Sammler verkauft.

FRANCIS BRIEST, Auktionator über die Marktlage:

"Es gibt kaum noch Van Goghs auf dem Markt, sie sind nur noch in Stiftungen oder Museen zu finden und Käufer sind bereit, für ein Werk dieser Qualität und Bedeutung zu zahlen, viel zu zahlen."

Immerhin noch zwei bis drei Werke van Goghs kommen pro Jahr auf den internationalen Markt. Obwohl ein Frühwerk aus einer prägenden Phase des Holländischen Meisters ist es das einzige Landschaftsbild des damals 29 jährigen. Allerdings zeigen sich schon die Stilelemente, für die der späte Van Gogh berühmt werden sollte: darunter der schwere Himmel mit dem typischen Pinselstrich.