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Teheran: Iran-Atomabkommen auf der "Intensivstation"

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Die weitere Zukunft des Atomabkommens mit dem Iran hängt nach Ansicht der Regierung in Teheran von Europa ab.

Das sagte der iranische Vizeaußenminister Abbas Araghchi am Rande einer Konferenz in Brüssel.

Das Abkommen befinde sich nach dem Ausscheren der USA auf der Intensivstation.

Wenn die Europäer an einer Weiterführung des Deals interessiert seien, müssten sie Maßnahmen treffen, die die US-Sanktionen kompensierten.

Araghchi sprach in Brüssel über die künftige wirtschaftliche Zusammenarbeit.

Teheran sei an den ursprünglich erwarteten wirtschatlichen Ergebnissen des Abkommens interessiert.

Es sei Sache der Europäer, ihre Unternehmen gegen US-Sanktionen zu schützen. Der Iran wolle, dass europäische Unternehmen mit dem Iran Geschäfte machten.

Dazu gehöre auch der Verkauf iranischen Öls.

Zu diesem Zweck sollten Finanzierungskanäle geschaffen werden. Dies sei aber allein Sache der Europäer.

Insgesamt zeichnete Araghchi ein wenig positives Bild.

Wenige Wochen nach dem Ausscheren der USA aus dem Abkommen könne er nicht sagen, ob die Perspektiven für einen Erhalt der Vereinbarung gut seien.

Allerdings hoffe Teheran auf ein positives inhaltliches Gesamtpaket mit den übrigen Unterzeichnerstaaten, was es dem Iran erlauben würde, das Abkommen weiter zu respektieren.