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Message from Melania - aber wer ist gemeint?

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Message from Melania - aber wer ist gemeint?

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Donald Trump rudert bei seiner Einwanderungspolitik zurück, wenn auch nur ein bisschen, nachdem ein Sturm der Entrüstung über ihn hinweggezogen war. Die Trennung der Familien illegaler Immigranten, die Bilder von Kindern in Maschendrahtverschlägen haben enormem politischen Gegenwind erzeugt.

Nur einen Tag später machte First Lady Melania Trump einen spontanen Besuch an der Grenze zwischen den USA und Mexiko und besuchte dabei auch ein Heim, in dem die Kinder illegal Eingewanderter untergebracht sind.

Sie lobte die Mitarbeiter und dankte für ihre Arbeit. Allerdings irritierte die First Lady die Welt: nicht, weil sie anscheinend Zeichen setzt gegen die Politik des eigenen Gatten, so wurde ihr Verhalten schon öfter von der interessierten Öffentlichkeit ausgelegt.

Diesmal war ihre Kleidung eine Botschaft, oder vielleicht auch nicht? Auf dem Rücken ihrer Jacke stand bei ihrer Rückkehr nach Washington zu lesen: "I Don't Care. Do U?", also “Ist mir doch egal. Und dir?”

Nachdem sie ihre Zeit als First Lady ausdrücklich den Kindern verschrieben hat, dürften die kleinen inhaftierten Grenzgänger wohl kaum gemeint sein. Gegen deren Trennung von den Eltern und ihre Inhaftierung hatte sie sich bereits ausdrücklich ausgesprochen.

Trumps Gegner hoffen, ihr Mann sei gemeint, Trumps Anhänger befürchten das selbe.

Trump selbst schaltete sich ebenfalls in die Debatte ein. Auf Twitter gab er bekannt, seine Frau habe die Lügenpresse (fake news) gemeint. Sie habe verstanden, wie unehrlich diese arbeiteten, es sei ihr mittlerweile aber "völlig egal".