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Froome darf doch bei 105. Tour de France starten

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Froome darf doch bei 105. Tour de France starten

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Der vierfache Tour-de-France-Gewinner Chris Froome darf nach einem juristischen Tauziehen nun doch bei der 105. Ausgabe der Frankreich-Rundfahrt antreten. Diese beginnt bereits am kommenden Samstag in Noirmoutier.

Der Rad-Weltverband UCI sprach den britischen Kapitän der Sky-Mannschaft vom Doping-Verdacht frei. Die Prüfung von Froomes erhöhten Werten des Asthma-Mittels Salbutamol dauerte neun Monate.

Der Verband begründete den Freispruch damit, dass die erhöhte Salbutamol-Dosierung nicht als Doping gewertet werde. Ein Athlet dürfe beweisen, dass sein abnormales Ergebnis die Folge einer erlaubten Verwendung sei, hieß es.

Das Team Sky erklärte, man habe Froome und dessen Integrität immer vertraut. Er habe Behandlugshinweise zu seiner Asthma-Erkrankung immer beachtet.

Der Brite selbst zeigte sich "dankbar und erleichtert, dieses Kapitel hinter sich" gelassen zu haben. Es habe sich um neun emotionale Monate gehandelt. Die Entscheidung sei für ihn und das Team "eine große Sache und ein wichtiger Moment für den Radsport".

Eine Dopingprobe vom 7. September hatte einen Salbutamol-Wert von fast 100 Prozent über dem erlaubten Limit ergeben. Eine Dosis, die leistungssteigernd wirken kann. Froome leidet seit seiner Kindheit unter Asthma.

Gemäß den Regeln der Welt-Anti-Doping-Agentur WADA durfte der 33-Jährige bis zur Klärung der Sachlage weiterfahren. Im Mai gewann Froome erstmals den Giro d`Italia.