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Invasion tödlicher Spinnen? Lettland warnt vor Falschmeldungen

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Invasion tödlicher Spinnen? Lettland warnt vor Falschmeldungen

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Die Behörden in Lettland haben vor der Verbreitung falscher Meldungen gewarnt, nachdem eine Reihe von Plakaten über einen Befall mit tödlichen Spinnen in der Hauptstadt Riga auftauchten.

Die Gesundheitsinspektion des Landes veröffentlichte am Montag eine Erklärung, in der sie bestätigt, dass sie keine Rolle bei der Erstellung oder Verteilung der Plakate gespielt hat, die täuschen "offiziell" aussahen.

Die Plakate raten Bürgern, den Rettungsdienst anzurufen, wenn eine der beschriebenen Spinnen zu sehen ist.

Dem Plakat zufolge sind diese spezifischen Spinnen aus Gründen des Klimawandels giftig geworden.

"Wir weisen darauf hin, dass die Information in den öffentlichen Orten über Spinnen eine falsche Botschaft ist und die Gesundheitsinspektion diese Informationen nicht verbreitet hat.

In diesen Fällen empfehlen wir auch, die Informationen auf der Website der Gesundheitsinspektion zu überprüfen", heißt es in dem Tweet der Regierung.

Die Gesundheitsinspektion bittet, Informationen bei ihr direkt einzuholen.

Die örtliche Polizei leitete eine Untersuchung ein, um den Macher der Plakate zu finden. Die Polizei von Riga veröffentlichte auf Twitter Überwachungsbilder, die den Täter in Aktion zeigen. Die Strafe beträgt bis zu 7.000 Euro.

Ist an den Behauptungen etwas Wahres?

Während den Letten versichert wurde, dass die Plakate nicht von einer offiziellen Regierungsstelle verbreitet wurden, wollten einige dennoch wissen, ob die Informationen auf den Plakaten Gewicht hätten.

Die Universität von Lettland konsultierte daraufhin den Leiter ihrer biologischen Fakultät, der bestätigte, dass die beschriebenen Spinnen in Lettland nicht gefunden werden können. Und selbst wenn sie es wären, seien sie für den Menschen nicht schädlich.