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Korruption in Argentinien - Ex-Präsidentin Cristina Fernández vorgeladen

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Bei einem Großeinsatz gegen ein Korruptionsnetzwerk hat die argentinische Polizei elf ehemalige Regierungsbeamte und Unternehmer festgenommen.

Die Senatorin und Ex-Präsidentin Cristina Fernández wurde zu einer Vernehmung vorgeladen.

Der Geschäftsmann Ángelo Calcaterra, Cousin des argentinischen Präsidenten Mauricio Macri, hat zugegeben, dass er unter Druck gesetzt wurde und mehrere illegale Zahlungen an das Wahlkampfteam von Cristina Fernández geleistet hat.

Während der Präsidentschaften von Néstor Kirchner und seiner Frau Cristina Fernández de Kirchner sollen Bau- und Energie-Unternehmer ranghohe Regierungsfunktionäre mit Millionenbeträgen bestochen haben, um öffentliche Aufträge zu erhalten.

Den Ermittlungen zufolge sammelte der Fahrer des früheren Staatssekretärs im Planungsministerium die Schmiergelder in bar ein und lieferte sie in der Privatwohnung der Kirchners in Buenos Aires sowie in der Präsidentenresidenz ab.

Über die Zahlungen führte er penibel Buch. Nach Einschätzung der Staatsanwaltschaft flossen zwischen 2005 und 2015 mindesten 160 Millionen US-Dollar Bestechungsgelder.