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Brasilien: Motorrad-Stau für Christus und Bolsonaro

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Von su  mit AP
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Rund ein halbes Jahr vor der Präsidentschaftswahl hat der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro bei einem Motorradcorso im bevölkerungsreichsten Bundesstaat São PauloBerichten zufolge tausende Anhänger versammelt. Die Motorradfahrer hätten bei der Aktion mit dem Namen «Acelera para Cristo» ("Beschleunige für Christus") brasilianische Fahnen bei sich gehabt, den Präsidenten mit Sprechchören unterstützt, so Medienberichte («Folha de S. Paulo») - und Staus verursacht.

Laut dem Nachrichtenportal «G1» wurde durch die Motorradfahrt von der Millionen-Metropole São Paulo in die 130 Kilometer entfernte Stadt Americana eine wichtige Straße blockiert, was Staus auslöste. Die Behörden des Bundesstaates mit mehr als 40 Millionen Einwohnern veröffentlichten zunächst keine Teilnehmerzahl.

HELM AUF, ABER KEINE MASKE

Motorradfahrten mit Bolsonaro waren in der Corona-Pandemie beliebt geworden. Wegen der Teilnahme ohne Mund-Nasen-Schutz an einer solchen Fahrt in São Paulo im vergangenen Jahr hatte der Präsident von der Landesregierung eines politischen Widersachers eine Geldstrafe kassiert.

In jüngsten Vorwahl-Umfragen liegt der linke Ex-Präsident Luiz Inácio Lula da Silva vor Bolsonaro. Die Zustimmung für den Rechtspolitiker war imLaufe der Corona-Pandemie immer weiter gesunken. Zuletzt holte er wieder etwas auf.

su mit AP