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Schwere Kämpfe im Donbas, Menschen leben in Kellern

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Von Euronews  mit dpa
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60 Prozent der Häuser in der Region sind zerstört
60 Prozent der Häuser in der Region sind zerstört   -   Copyright  Natacha Pisarenko/Associated Press

Die russischen Kräfte sind in den vergangenen Tagen dank massiven Einsatzes von Artillerie und Luftwaffe im Donbas-Gebiet in der Ostukraine schneller vorangekommen als in den Wochen zuvor. Nach eigenen Angaben erlangten die prorussischen Separatisten die Kontrolle über die Stadt Lyman im Gebiet Donezk.

Im Donbas leben viele Menschen seit Monaten in Kellern. Wenn sie nach draußen gehen, um irgendwo noch Nahrungsmittel zu bekommen, haben sie noch mehr Angst. 

Die Stadt Severodonezk ist von russischen Truppen umzingelt. 60 Prozent der Häuser sind komplett zerstört. Der Rest ist beschädigt. Mindestens 1500 Menschen wurden in der Stadt getötet.

Es sollen sich noch 12.000 Menschen in der Stadt befinden. Zehntausende flohen.

Das russische Verteidigungsministerium gab an, 500 ukrainische Ziele seien angegriffen worden. 250 ukrainische Soldaten seien getötet worden.

Auf eine ukrainische Brigade in der heftig umkämpften Stadt Bachmut in Donezk etwa seien Raketen abgefeuert worden, sagte der Sprecher des russischen Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow. Im Charkiwer Gebiet seien Militärobjekte ebenfalls mit Raketen beschossen worden.

Das russische Fernsehen zeigte Bilder von Soldaten, bei der Minenräumung Russland führt seit dem 24. Februar Krieg gegen die Ukraine. Derzeit toben die schwersten Kämpfe im Osten des Landes.