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Endlich Anbindung an den Rest: Kroatien freut sich auf die Peljesac-Brücke

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Von Euronews
Die Peljesac-Brücke während der Konstruktion
Die Peljesac-Brücke während der Konstruktion   -   Copyright  ELVIS BARUKCIC/AFP

Die Peljesac-Brücke steht kurz vor der Eröffnung - Süd-Kroatien freut sich auf die ersehnte Anbindung an den Rest des Landes.

Die Kroat:innen an der Küste im Süden des Landes warten sehnsüchtig auf die bevorstehende Eröffnung einer wichtigen Brücke. Sie verbindet die südlichste Region mit dem Rest des Landes. Ein historisches Projekt. 

Die 2.140 Meter lange Brücke überspannt die Meerenge zwischen dem Dorf Komarna auf dem Festland und dem Dorf Brijesta auf der Halbinsel Peljesac. 

"Erst jetzt werden wir Teil Kroatiens, denn die Menschen hier waren einfach isoliert und mussten über zwei Grenzübergänge reisen, um in den Rest des Landes zu kommen", sagt Muschelzüchter und Bootsbesitzer Mario Radibratovic.

Seit der Unabhängigkeit von Jugoslawien 1991 ist die kroatische Adriaküste durch einen winzigen Abschnitt, der zu Bosnien und Herzegowina gehört, in zwei Teile geteilt.

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Die Peljesac-Brücke schafft eine direkte Straßenverbindung zwischen dem südlichsten Teil Kroatiens und dem Rest des LandesEuronews

Die Peljesac-Brücke schafft eine direkte Straßenverbindung zwischen dem südlichsten Teil Kroatiens und dem Rest des Landes, der derzeit bei Neum, wo Bosnien und Herzegowina Zugang zur Adria hat, abgeschnitten ist.

Das gesamte Projekt, einschließlich der Zufahrtsstraßen, hat 525 Millionen Euro gekostet, ein großer Teil davon, 357 Millionen, kamen als Zuschuss von der EU.

Ein chinesisches Konsortium unter der Leitung der China Road and Bridge Corporation (CRBC) erhielt 2018 den Zuschlag für den Bau der Peljesac-Brücke inklusive Zufahrtsstraßen. Der Bau der Brücke begann im Juli 2018 und wurde pünktlich abgeschlossen.