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Freude in der Ukraine über zerstörte Krim-Brücke

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Von Euronews  mit dpa
Zerstörte Krim-Brücke
Zerstörte Krim-Brücke   -   Copyright  AP/Russian Investigative Committee

Eine Explosion und ein schwerer Brand haben die Brücke zwischen Russland und der Halbinsel Krim schwer beschädigt. Mehrere Waggons eines Güterzugs standen am Samstagmorgen nach einer Explosion in Flammen.

Die Fahrbahn ist an mindestens zwei Stellen eingestürzt. Das russische Zivilschutzministerium teilte mit, der Brand sei gelöscht. Mindestens drei Menschen kamen ums Leben.

Die Militärführung in Kiew hatte einen Beschuss der Brückenanlagen in der Vergangenheit angekündigt, sobald es die vom Westen gelieferten Waffen dafür gebe. Russland hat immer wieder betont, dass ein Angriff auf die Brücke ein klares Überschreiten der roten Linie sei. Der Machtapparat in Moskau drohte für den Fall mit Angriffen auf die Kommandozentralen in Kiew.

Der Verkehr über die Brücke wurde zunächst eingestellt. Schiffe dürfen auf dem Meer noch fahren.

Die Behörden auf der Krim kündigten an, den Verkehr über Fähren und über den zuletzt in der Ukraine besetzten Landkorridor sicherzustellen. Es drohten keine Versorgungsengpässe

Sergei Aksjonow, Verwaltungschef auf der Krim, sagte: "Die Einwohner der Krim brauchen sich keine Sorgen zu machen. Wir haben genug Benzin, genug Öl für mindestens einen Monat, und Nahrungsmittel reichen noch mindestens zwei Monate. Ich rufe alle Einwohner der Krim und alle Touristen auf, ruhig zu bleiben und Geduld zu haben."

In der Ukraine wurden die Bilder der zerstörten Brücke mit Jubel aufgenommen.

Der ukrainische Postchef Ihor Smyljanskyj kündigte den Druck einer Sondermarke von der Brücke an.

Russland hat immer wieder betont, dass ein Angriff auf die Brücke ein klares Überschreiten der roten Linie sei. Der Machtapparat in Moskau drohte für den Fall mit Angriffen auf die Kommandozentralen in Kiew.

Sogar am Steuer eines LKW hatte Wladimir Putin höchstpersönlich die Brücke zur Krim 2018 eingeweiht.