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Jean-Michel Jarre ist zurück: Neue Platte schließt einen fast fünfzigjährigen Kreis

Jean-Michel Jarre bei einer Performance.
Jean-Michel Jarre bei einer Performance.   -   Copyright  AP Photo   -  
Von Euronews  mit AP

Jean-Michel Jarre, der 74-jährige Pionier der elektronischen Musik mit über 85 Millionen verkauften Tonträgern weltweit, meldet sich mit einem neuen Album zurück.

Mit dem neuen Album schließt sich ein Kreis

Mit seinem 22. Album „Oxymore“ schließt sich in der sechs Jahrzehnte langen Karriere des Musikers ein Kreis: Der Titel bezieht sich auf sein erstes Album „Oxygene“ aus dem Jahr 1976, dass sich 18 Millionen mal verkaufte und Jarre berühmt machte. Und dennoch interessiert sich der Musiker nach eigenen Angaben nicht mehr für seine alten Werke. Deutlich spannender findet er neue Technologien:

"Ich kann mich nicht im klassischen Sinne für Technik begeistern. Aber ich finde es spannend, wie ein Schwamm oder ein Dieb zu sein und die vorhandenen Technologien für mich zu übernehmen, wie eine Art Bad Boy," erzählt Jarre.

Sein neuestes Album „Oxymore“ ist letzte Woche erschienen. Es handelt sich um eine revolutionäre Platte, die auf immersiven 360-Grad Sound setzt, der von einer surrealen Virtual Reality-Erfahrung begleitet wird.

Eines der ersten Projekte, das in einem 360-Grad-Multi-Channel aufgenommen wurde

Die Aufnahmebedingungen könnten im Vergleich zu "Oxygene", dass Jarre in einem improvisierten Studio zuhause aufnahm, unterschiedlicher kaum sein:

"Tatsächlich handelt es sich bei diesem Projekt um eines der ersten Projekte, das in einem 360-Grad-Multi-Channel komponiert und aufgenommen wurde", erklärt der Musiker: "Stereo existiert im echten Leben nicht. Ich meine, es ist die Umgebung um uns herum und unsere Ohren, die uns eine auditive Tiefenwahrnehmung ermöglichen."

Nun richtet sich sein Augenmerk auf das Metaversum, um neue, interessante Möglichkeiten für Live-Auftritte zu entdecken, wie man in seinem neuesten Video sehen kann.