Dieser Inhalt ist in Ihrer Region nicht verfügbar

GRANADA: Die strahlende Stadt

GRANADA: Die strahlende Stadt
Copyright  Turismo Andaluz
Schriftgrösse Aa Aa
Um Granada und die zahlreichen anderen Sehenswürdigkeiten der Region besuchen zu können, bietet Andalusien allen Reisenden von außerhalb für Aufenthalte in geregelten Unterkünften zwischen dem 1. Januar und 31. Dezember 2021 eine kostenlose Covid-19-Reiseversicherung an.

Granada liegt an den Ausläufern der Sierra Nevada und ist ein beeindruckendes Beispiel für den Mix an Kulturen, die Andalusien zu dem gemacht haben, was es heute ist. Seine beeindruckenden Monumente und labyrinthartigen Straßen haben ihm zu solcher Berühmtheit verholfen, dass der spanische Schriftsteller Pedro Antonio de Alarcón die Frage stellte: „Wer hat noch nicht von Granada gehört und es bewundert, ohne es überhaupt besucht zu haben?“

Wer sich zu einem Besuch der Stadt entscheidet, sollte zuerst das Viertel mit den weißen Häusern und kopfsteingepflasterten Gassen aufsuchen: Das Albaicín ist das älteste Stadtviertel Granadas und überzeugt mit einem dichten Netz aus schmalen Gassen, die zu versteckten und dennoch beeindruckenden Plätzen führen. Noch beeindruckender sind allerdings die Häuser – neben Palästen finden sich auch große Altbauten sowie Kirchen dort. Ein ständiger Begleiter ist das Wasser. Granada wurde an einem Ort gebaut, an dem vier Flüsse zusammenfließen. Das Wasser fließt aus den Quellen zu Hainen, in Zisternen und in Cármenes, Häuser mit einzigartigen Gärten.

© Turismo Andaluz

Das Albaicín grenzt nicht nur an den Fluss Darro, ein Waldgebiet, das alte sephardische Viertel und den nostalgischen Paseo de los Tristes, sondern auch an den al-Sabika-Hügel. Dort befindet sich die berühmteste und atemberaubendste Sehenswürdigkeit Granadas: die Alhambra. Der Palastkomplex und der Sommerpalast Generalife thronen vor dem Hintergrund der Gipfel der Sierra Nevada über der Stadt. Die Stuckarbeiten der Alhambra bezeugen die hervorragende andalusische Kunstfertigkeit und die lange Geschichte des Komplexes, der sich von einer Zitadelle zu einer Festung und schließlich zum Zuhause der Nasriden-Sultane, ihrer Funktionäre und Elitesoldaten gewandelt hat. Der Palast Karls V. hingegen, in dem sich das Museum der Alhambra und das Museo de Bellas Artes de Granada befinden, zeigt eher Einflüsse der Renaissance.

Die Architektur der Alhambra fügt sich mühelos in die sie umgebenden Wälder, Gärten und Haine ein und versetzt einen auf magische Weise zurück in das Zeitalter ihrer Errichtung. Der Bereich mit Alhambra, Generalife und Albaicín wurde aufgrund seiner einzigartigen Kunstfertigkeit und großen historischen Bedeutung vom UNESCO zum Welterbe ernannt.

© Turismo Andaluz

Von zwei Orten in der Stadt hat man einen hervorragenden Blick auf die Alhambra: vom Mirador de San Nicolás im Albaicín und von dem auf einem Hügel gelegenen Viertel Sacromonte. Dort kann man auch mehr über die römischen und iberischen Ursprünge des Viertels lernen und die Muralla Zirí, die älteste Befestigungsmauer der Stadt, entdecken, die noch aus der Garnata-Siedlungszeit stammt.

An diesen Aussichtspunkten zeigt sich Granada allen als strahlende, helle Stadt, deren Geschichte und Geheimnisse entdeckt werden wollen. Die Schönheit der Straßenzüge, Sehenswürdigkeiten und Landschaften wird Reisende begeistern, die auf der Suche nach Entdeckungen, Natur und Aktivtourismus sind.