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Andalusiens vielfältige Outdoor-Aktivitäten

Andalusiens vielfältige Outdoor-Aktivitäten
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Allen Besuchern, bei denen es sich um Reisende mit Auslandswohnsitz handelt und die eine oder mehrere der folgenden Aktivitäten ausprobieren möchten, bietet Andalusien eine kostenlose COVID-Versicherung für Aufenthalte vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021 in jeder Art von reglementierter Unterkunft.

Mehr als 300 Sonnentage pro Jahr und eine Geografie mit Bergen, Stränden, Wüsten und Seen machen Andalusien zum idealen Urlaubsziel für alle Arten von Outdoor-Aktivitäten.

Die langen Sandstrände an der Küste Andalusiens sind kein Geheimnis und auch nicht die schneebedeckten Berggipfel der bei Skifahrern beliebten Sierra Nevada. Doch Besucher erwarten zahlreiche weitere Aktivitäten, wie Canyoning, Höhlenwanderungen oder Bungeejumping, bei denen sich die Eigenarten dieser ausgedehnten und vielfältigen südlichen Landschaft genießen lassen.

© Turismo Andaluz

Reiten, Radfahren und Mountainbiking

Bei einem Abstecher in die Stadt Jerez de la Frontera sollte man sich keinesfalls die berühmten „tanzenden Pferde“ entgehen lassen – die beeindruckenden, eleganten Vollblüter, die in der Region beheimatet sind. In den zahlreichen Reitschulen der Gegend haben Besucher die Möglichkeit, selbst auf ihnen auszureiten oder Unterricht zu nehmen. Weitere beliebte Orte, die sich auf dem Pferderücken erkunden lassen, sind der Nationalpark Doñana und die Ausläufer der Bergkette Sierra Nevada.

Wer lieber zu Fuß oder mit dem Fahrrad unterwegs ist, hat dazu endlos viele Gelegenheiten. Eine davon ist das südspanische Netz aus „vías verdes“ – Eisenbahnstrecken, die in den 1960er-Jahren stillgelegt, in den letzten Jahren aber wiederbelebt und asphaltiert wurden. Heute bietet das Netz Hunderte von Kilometern an flachen, breiten Wegen, die durch verschiedene, atemberaubende Landschaften führen.

Auch Wanderer dürfen sich über ein umfangreiches Wegenetz freuen, das über Hügel, durch Wälder und entlang der Küste verläuft. Die Wege sind mit GR (gran recorrido – Langstrecke), PR (pequeño recorrido – Kurzstrecke) und SL (senda local – lokaler Weg) gekennzeichnet; auf Felsen und Bäumen sind zwei kurze Streifen aufgemalt, die die Richtung angeben.

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Skifahren und Snowboarden

Vor den Toren der bezaubernden Stadt Granada liegt die Sierra Nevada mit Europas höchstgelegenem Skigebiet, das 120 Pisten aller Schwierigkeitsgrade umfasst. Die Hotels, Restaurants und Läden zum Mieten von Skiausrüstung im Skigebiet befinden sich in der auf 2100 Metern gelegene Stadt Pradollano, der höchstgelegenen Stadt Spaniens.

Das Gebiet wurde von der UNESCO zum Biosphärenreservat ernannt und beeindruckt beim Wandern zu jeder Jahreszeit. Die Skisaison dauert in der Regel von Anfang Dezember bis April oder Mai, falls das Wetter für den Einsatz von Schneekanonen kalt genug ist.

Bergsteigen und Klettern

Aufgrund der Vielfalt und Größe der Gebirge Andalusiens eignen sie sich für ein breites Fähigkeitsspektrum, vom einfachen Wandern durch die Sierra Morena oder die Betische Kordillere bis hin zur Besteigung der auf bis zu 3500 Metern gelegenen Gipfel der Sierra Nevada.

Neben der Erklimmung steiler Berghänge gibt es jedoch auch zahlreiche weitere Kletterarten. Andalusien verfügt über weniger anspruchsvolle Varianten, von Kletterhallen (rocódromos) bis hin zu Kliffen und Schluchten, wie die Felsvorsprünge von La Cala del Moral oder die dramatische Kalksteinschlucht Cañón de Teba.

Canyoning ist ein Sport, der zwischen Klettern und Wassersport angesiedelt ist und sich aus einer Mischung aus Wandern, Klettern, Schwimmen und sogar Abseilen in engen Schluchten, die überall in Andalusien zu finden sind, zusammensetzt. Einige der beliebtesten Orte dafür sind La Garganta Verde im Nationalpark Grazalema in der Nähe von Cádiz, die Schluchten des Río Verde in Granada und des Río Guadalmina in Benahavís in Málaga.

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Höhlenwandern

Die Erkundung unterirdischer Welten ist eine aufregende Art, Andalusiens interessanteste Sehenswürdigkeiten kennenzulernen. Einige Höhlen dienten uralten Zivilisationen und Kulturen als Schutz, während sich andere durch Mineralien, archäologische Funde und ungewöhnliche Tier- und Pflanzenarten auszeichnen. Mehrere Organisationen bieten Gruppenaktivitäten unter Leitung ausgebildeter und erfahrener Führer.

Beim Karstwandern werden unterirdische Gänge erkundet, die von Wasser- oder Eisströmen ausgewaschen wurden, während das Höhlentauchen hauptsächlich unter Wasser stattfindet. Vulkanische Höhlenwanderungen führen durch unterirdische Gänge, die durch die Lava eines Vulkans gebildet wurden. Einige beliebte Orte dafür finden sich in der Provinz Malaga: die Strecke Hundidero – Gato, das frühere Bett eines unterirdischen Flusses, dem Gaduares, sowie die Höhlen El Republicano und Cueva del Agua. In der Nähe von Cádiz liegt die Sima de Cacao, die längste vertikale Höhle in der Region, die sich auf 80 Meter unter dem Meeresspiegel erstreckt.

Auch die Provinz Granada ist mit Orten wie Ventanas de Piñar, Igualeja, Ronda, Castril, Quesada, Sorbas und Nerja für Höhlenwanderungen bekannt.