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Weniger Auto, mehr Bewegung

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Weniger Auto, mehr Bewegung

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“Hi, ich heiße Dora Pinto und hier ist meine Frage: Wir leben in einer zunehmend sesshaften Gesellschaft, in der die Leute zu viele Kalorien zu sich nehmen. Wie kann man das ändern?”

Es antwortet Randy Rzewnicki, Projektmanager beim Europäischen Radsportverband.

“Was wir tun können? Nummer eins, die Hauptsache, muß sein: Weniger das Auto benutzen. Viel weniger Warum? Das meint, dann geht man zu Fuß, fährt Fahrrad oder nutzt öffentliche Verkehrsmittel. Und das ist gesünder, wie die meisten Leute wissen.

Ich hoffe, jeder weiß das. Laufen, radfahren, sich jeden Tag bewegen, das ist es, was wir tun müssen.

Das ist es, was die Leute vor 50 oder 100 Jahren getan haben, als es normal war für ihre Lebensführung. Wir aber sitzen den ganzen Tag, darum müssen wir uns angewöhnen, weniger zu essen und uns dafür den Tag über mehr zu bewegen.

Laufen, laufen, laufen, Treppen steigen.

Zu Fuß gehen, um mit jemandem zu sprechen statt ihn anzurufen oder e-mails zu schicken. All diese kleinen Dinge zusammen können den großen Unterschied ausmachen. Am wichtigsten aber ist es, das Auto stehen zu lassen.

Ich freue mich sehr, dass das Europa-Parlament im vergangenen Monat vorgeschlagen hat, in allen Wohngebieten überall in der EU solle Tempo 30 gelten. Das wird ein großer Schritt vorwärts, weil man sich nicht sicher fühlt angesichts der Autos, Lastwagen und Busse, die zu schnell fahren. Andererseits sind radfahren und zu Fuß gehen sehr sichere Fortbewegungsarten. Dass dem nicht so sei, ist nur eine falsche Vorstellung. Die Statistiken sind sehr beruhigend, so dass es nur gilt, die eigene Vorstellung zu ändern.”

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