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Olympia 2012 in London - Segen oder Fluch?

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Olympia 2012 in London - Segen oder Fluch?

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Hallo, ich bin Chris Burns und heiße Sie zu einer neuen Ausgabe von “The Network” willkommen.
Wir wollen den Fragen auf den Grund gehen – und dafür haben meine Gäste 25 Sekunden Zeit. Und das sind unsere Themen:

Die Olympischen Spiele sind das Ereignis für die ganze Welt, ihre Atlethen zu feiern. Wenige Sekunden und Meter entscheiden über Gold, Silver und Bronze.

Je näher die Spiele rücken, desto mehr drängt sich die Frage auf: Wie kann solch’ Million-Event während einer europaweiten Finanzkrise stattfinden? Die Occupy-Bewegung will während der Spiele zeigen, dass es sich um eine Veranstaltung des Geldes, der Habgier und der Korruption handelt.

Bei den Weltspielen gab von je her immer wieder Korruption, Doping und zu hohe Ausgaben. Wie soll man gegen dieses Image angehen? Und was wird sich in London ändern?

Was das Thema Korruption betrifft: Die ausgewählten Städte haben Mitglieder des Olympischen Kommitees für ihre Stimmenabgabe bestochen.

Zum Thema Doping nur so viel: Bei jeden Spielen versuchen die Organisatoren gegen Doping vorzugehen, oft erfolglos.

Nicht zuletzt das Problem der Kosten: Schon heute übersteigen die Ausgaben für London 2012 die geplanten Kosten um das Doppelte – das sprengt das Budget der englischen Regierung.

Die “The Network”-Interviewpartner sind Ali Sheikholeslami, Euronews-Korrespondent in London, Kerry-Anne Mendoza, Gründerin von “Our Olympics”, die gegen die Spiele protestieren und Dennis Abbott, Kommionssprecher für den Bereich Bildung in Brüssel.