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Starkes Nord-Süd-Gefälle bei Gleichbereichtigung

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Starkes Nord-Süd-Gefälle bei Gleichbereichtigung

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Der jüngste WEF-Bericht beweist: Frauen haben es im Norden Europas deutlich besser als im Süden. Am besten steht es um die Gleichberechtigung im fernen Island. Dort ist der so genannte Gender Gap am geringsten. Dicht dahinter folgen drei weitere skandinavische Länder: Finnland, Norwegen und Schweden. Eine riesige Schlucht tut sich hingegen im Süden auf. Italien belegt im internationalen Vergleich einen beschämenden 71.

Platz und liegt damit näher an Ägypten als an Deutschland, das einen respektablen 14. Platz belegt. Auch Spanien und Frankreich können mit Platz 30 und 45 nicht unbedingt zufrieden sein.
Die jüngste Studie des World Economic Forum bewertet die Gleichheit der Geschlechter nach vier Kategorien: Gesundheit und Überlebenschancen, Bildung, politische Teilhabe und wirtschaftliche Chancen. Demnach gelang es Island die Lücke zwischen Männern und Frauen zu 80% zu schließen.

Insgesamt rangierten 13 europäische Staaten unter den ersten 20. Aus dem Bericht geht hervor, dass vor allem in den Bereichen wirtschaftliche Chancengleichheit, also Löhne, Gehälter und Aufstiegschancen sowie politische Teilhabe noch der größte Aufholbedarf bei den Frauen besteht.

Klaus Schwab, der Gründer und Vorsitzende des WEF erklärte dazu: “Viele Länder werden in Sachen Humankapital umdenken müssen. Sie werden sich überlegen müssen, wie sie Frauen in Führungsrollen bringen und zwar nicht irgendwann in der Zukunft sondern jetzt.”