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Irans Atomprogramm: Spielt Teheran nur auf Zeit?

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Irans Atomprogramm: Spielt Teheran nur auf Zeit?

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Der Iran hat der Atomenergiebehörde die Türen geöffnet. Teil eines Abkommens mit sechs Ländern, durch das der Iran vom Bau einer Atombombe abgehalten werden soll. Im Gegenzug erhält der Iran Milliarden an Dollar, die wegen der Sanktionen eingefroren waren. Handelsbeschränkungen bleiben aber als Druckmittel bestehen.

Kritiker sagen, alle Schritte seien umkehrbar, Iran könnte seine Bombenbauer heimlich in Anlagen tief in der Erde schicken, sicher vor Luftangriffen. Irans neuer Präsident Hassan Rohani gils als Urheber des neuen Atom-Deals. Das letzte Wort hat aber Ajatollah Ali Chamenei. Spielt der Iran also nur auf Zeit?

Unsere Gäste bei The Network sind die grüne Europaabgeordnete Tarja Cronberg aus Finnland, sie ist Vorsitzende der Delegation für die Beziehungen zum Iran, Mahmoud Barimani, Irans Botschafter bei der EU, und Robert Kelley vom Stockholmer Internationalen Friedensforschungsinstitut (SIPRI).

Weiterführende Links

Website von Tarja Cronberg
Botschaft des Iran in Brüssel
Robert Kelley auf der SIPRI-Website