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Suarez-Beißattacke löst Twitter-Lawine aus

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Suarez-Beißattacke löst Twitter-Lawine aus

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Die angebliche Beißattacke des uruguayischen Nationalfußballers Luis Suarez auf seinen italienischen Kollegen Giorgio Chiellini hat im Internet eine Lawine an Spott losgetreten.

Einhunderttausendmal wurde Suarez auf dem Kurznachrichtendienst Twitter gestern nach dem 1:0 im letzten WM-Vorrundenspiel gegen Italien genannt. Heute dann stand der Zähler schon bei zwei Millionen.

Mit dabei viele Satirebilder, die den 27-Jährigen, der für seine Bissigkeit berüchtigt ist, des Öfteren als Kanibalen oder gerne auch mal als Hanibal Lector zeigen.


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Die urugayischen Fans selbst schwankten in ihren Reaktionen.
“Es ist kompliziert”, so ein Zuschauer in Uruguays Hauptstadt Montevideo auf die Frage, ob Suarez tatsächlich zugebissen habe. “Das Problem ist, dass er jetzt zum Zahnarzt muss.”

Ein weiterer meinte: “Man kann sehen, dass er gebissen hat. Die Wahrheit ist, dass er zu weit gegangen ist. Ich hoffe, er wird nicht bestraft. Eigentlich muss es so kommen. Aber als Uruguayer fände ich das schlimm.”

Der Schiedsrichter hatten den Vorfall nicht gesehen. Einige Fans bezeichneten Chiellini auch als Lügner und behaupteten, es müsse sich um eine alte Verletzung handeln.

Suarez selbst zeigt sich bislang nicht schuldbewusst. Die FIFA hat eine Untersuchung des Vorfalls und ein Disziplinarverfahren eingeleitet. Bis Mittwochabend sollen Suarez und sein Verband Stellung nehmen, gegen Mittag am Mittwoch lehnte Suarez eine Aussage jedoch ab.

Am WM-Aus für die Fußballnation Italien wird all das nichts ändern – auch die drohende nachträgliche Sperre für Suarez durch die FIFA nicht.

Die FIFA will schnell handeln, denn schon am Samstag wird Uruguay im WM-Achtelfinale gegen Kolumbien antreten, mit oder ohne Suarez.