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Jagd auf Wale: Japan auf der Anklagebank

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Jagd auf Wale: Japan auf der Anklagebank

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Japan will sich die Jagd auf Wale nicht verbieten lassen. Trotz einer Resolution der Internationalen Walfangkommission (IWC), den sogenannten “Forschungswalfang” in der Antarktis auch 2015 fortsetzen.

Nach einem Antrag Neuseelands hatten die Staaten der EU, die USA, Australien, zahlreiche lateinamerikanische Länder, Südafrika und Gabun eine Mehrheit gebildet, um Japan den Walfang zu verbieten. Doch allen voran die Walfangstaaten Japan, Island, Norwegen und Russland – unterstützt von afrikanischen und karibischen Staaten – waren dagegen. Und die Beschlüsse der Internationalen Walfangkommission sind nicht wirklich rechtlich bindend.

2013 wurden von japanischen Walfängern 417 Meeressäuger getötet – im Namen der Wissenschaft. In Norwegen waren es sogar 594 Wale, die getötet wurden.

Unterdessen geht in Japan der Verzehr Walfleisch zurück, so dass die Pro-Walfang-Lobby inzwischen Werbung für den Walfang und für das Essen von Walfleisch macht. Dabei bringt die Lobby sogar das Argument vor, dass das Fleisch der Wale helfen könne, den Hunger auf der Welt zu beseitigen.

​Vidéo via L'effet Papillon

Effet Papillon-Video