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Ringen um Waffenruhe in der Ostukraine

Trotz einer Feuerpause sind in der Ostukraine seit September mehr als 1000 Menschen gestorben. Die Konfliktparteien nehmen nun einen neuen Anlauf.

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Mit einer neuen Waffenruhe wollen die ukrainische Armee und die militanten Separatisten das Blutvergießen im Krisengebiet Donbass stoppen. Eine von den moskautreuen Aufständischen verkündete Feuerpause im Raum Luhansk bestätigte die prowestliche Führung in Kiew aber zunächst nicht. Auch die Gefechte am zerstörten Flughafen von Donezk dauerten an. In der Unruheregion sind laut Kiew innerhalb von 24 Stunden mindestens zwei Soldaten und zwei Zivilisten ums Leben gekommen. Für die Menschen ist das Leben im Winter besonders schwer. Olga Bikmeyeva sagt: “Wir haben den Gasofen an. Wir sitzen meistens hier in der Küche mit Kerzen und hören, wie draußen die Bomben fallen. Das Gas kommt von dort, wo die Bomben fallen. Die Zulieferung war schon ein paar Mal unterbrochen. Dann haben wir kein Gas und höchstens fünf Grad hier drinnen.”

Draußen fällt das Thermometer auf minus 18 Grad. Die Separatisten und die ukrainischen Truppen geben sich gegenseitig die Schuld an den Gefechten.