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Große Enttäuschung nach Einigung bei UN-Klimakonferenz in Peru

Die UN-Klimakonferenz hat sich in einem Minimalkonsens auf erste Grundlagen für einen Weltklimavertrag verständigt. Der peruanische Umweltminister

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Große Enttäuschung nach Einigung bei UN-Klimakonferenz in Peru

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Die UN-Klimakonferenz hat sich in einem Minimalkonsens auf erste Grundlagen für einen Weltklimavertrag verständigt. Der peruanische Umweltminister, Manuel Pulgar Vidal, sagte über die Abschlussvereinbarung: “Kein Text ist perfekt. Dieser Text bezieht die Standpunkte aller Beteiligten ein. Mit dieser Einigung sind wir alle Gewinner.”

Der Beschlusstext, ein Kompromiss, der nur sehr vage Kriterien definiert. Umweltverbände sprechen von einem “gefährlich schwachen Text”. Auch beim World Wide Fund For Nature (WWF) ist man enttäuscht: “Wir sind optimistisch in die Verhandlungen gegangen. Die USA und China hatten positive Signale gesendet. Viele lateinamerikanische Länder wollten in erneuerbare Energien und den Schutz der Wälder investieren. Und nun? Es wird ein schwerer Weg bis zum Weltklimavertrag in Paris.”

Ziel ist es, die Erderwärmung auf höchstens zwei Grad zu begrenzen. Dafür müssten die Emissionen weltweit um 40 bis 70 Prozent bis 2050 reduziert werden, um Ende des Jahrhunderts nahe null zu liegen.