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Einigung über Finanzen in Nordirland

Die Konfliktparteien in Nordirland haben eine Vertiefung der politischen Krise abgewendet. Nach einer Marathon-Sitzung einigten sich die Parteien auf

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Die Konfliktparteien in Nordirland haben eine Vertiefung der politischen Krise abgewendet.

Nach einer Marathon-Sitzung einigten sich die Parteien auf eine Aufstockung der Sozialleistungen. Die Zentralregierung in London verdoppelte ihr ursprüngliches Angebot von umgerechnet rund 1,3 Milliarden Euro.

Der erste Minister der nordirischen Selbstverwaltung, Peter Robinson, erklärte, die Vereinbarung sei eine der ehrgeizigsten, die sich eine Regierung je zur Aufgabe gemacht habe. Es handle sich um ein umfassendes Reformprogramm.

Nordirland wird von einer paritätisch besetzten Regierung aus pro-britischen Protestanten und pro-irischen Katholiken regiert. In jüngster Zeit waren die alten Spannungen aus Bürgerkriegszeiten mehr und mehr aufgeflammt.

Aufgrund der Spannungen hatte die nordirische Polizei zu Weihnachten Ausschreitungen oder Anschläge befürchtet. Die Gefahr war laut Polizei vor allem von Splittergruppen der einstigen Untergrundorganisation IRA ausgegangen.