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Shanghai: Nachgemachte Dollarscheine lösen Massenpanik aus

Die Zahl der Toten nach der Massenpanik am Silvesterabend in Shanghai ist auf 36 gestiegen. 47 Menschen wurden verletzt. 13 von ihnen hätten schwere

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Shanghai: Nachgemachte Dollarscheine lösen Massenpanik aus

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Die Zahl der Toten nach der Massenpanik am Silvesterabend in Shanghai ist auf 36 gestiegen. 47 Menschen wurden verletzt. 13 von ihnen hätten schwere Verletzungen und seien noch nicht außer Lebensgefahr, hieß es nach einem Krisentreffen der Stadtregierung. Viele Shanghaier legten am Neujahrstag spontan Blumen am Unglücksort am Bund, der Uferpromenade der ostchinesischen Hafenmetropole, nieder. Unter den Toten sind 25 Frauen und 11 Männer. Ihr Alter wurde in Staatsmedien mit 16 bis 36 Jahren angegeben.

Meinung

Alle wollten das Geld

Eine 27-Jährige war Augenzeugin. Sie sagt: “Es ist einfach nur schlimm. Vor uns sahen wir, wie die Menschen umfielen und andere trampelten auf sie. Es war zwar kein Terroranschlang, aber alle wollten nur noch weg.” Und eine 25-jährige Passantin meint: “Ich bin entsetzt. Ausgerechnet an so einem Tag passiert so etwas Schlimmes. Das ist doch so ein wichtiger Tag für die Menschen, für die Familie und Freunde. Mir tun die Opfer so leid.”

Jemand hatte vom Balkon eines Luxusclubs sogenanntes “Neujahrsgeld” geworfen: nachgemachte US-Dollarscheine. Augenzeugen berichteten, alle wollten das Geld, es bringe Glück und habe noch dazu sehr echt ausgesehen.