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Machu Picchu: Wird jahrhundertealte Inka-Stätte vom Regen weggespült?

Der Machu Picchu ist eine jahrhundertealte Inka-Stätte in den peruanischen Anden und vom Klimawandel bedroht. Experten befürchten unter anderem, dass er durch schwere Regenfälle unterspült wird.

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Machu Picchu: Wird jahrhundertealte Inka-Stätte vom Regen weggespült?

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Der Machu Picchu in den peruanischen Anden: Die Ruinenstadt der Inkas existiert seit über 500 Jahren, hat die spanische Eroberung und den Ansturm von fast einer Million Touristen jährlich überdauert. Doch überlebt sie auch den Klimawandel? Experten befürchten, dass Wetterkapriolen dem Denkmal schwere Schäden zufügen könnten. Marcos Pastor vom Nationalen Institut für Naturschutz: “Normalerweise fällt am Machu Picchu in der Regensaison etwa 2000 Millimeter Regen, das ist schon viel, das sind zwei Meter. Stellen Sie sich mal vor, dass sich die Mengen noch verdoppeln oder verdreifachen. Es würde alles unterspült.”

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"Stellen Sie sich mal vor, dass sich die Mengen noch verdoppeln oder verdreifachen. Es würde alles unterspült."

Zu dem Regen könnten vermehrt Schlammlawinen kommen, fürchten Pastor und Kollegen. Dazu das andere Extrem: Dürre und Waldbrände. 2010 trafen Schlammlawinen einen Teil der einzigen Bahnlinie, über die die Inka-Stätte zu erreichen ist. 4000 Touristen wurden aus der Luft evakuiert. Fünf Menschen starben. Auch Bauern in der Region bekommen die Auswirkungen des Klimawandels bereits zu spüren. Das Kulturministerium habe inzwischen ein Frühwarnsystem installiert, so Pastor.