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Obama bekräftigt Solidarität mit Frankreich

Angesichts der Terroranschläge in Frankreich hat die US-Regierung ihre Bürger in aller Welt zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Die jüngsten

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Angesichts der Terroranschläge in Frankreich hat die US-Regierung ihre Bürger in aller Welt zu erhöhter Vorsicht aufgerufen. Die jüngsten Terrorattacken, seien sie von jenen mit Verbindungen zu Terrororganisationen, von Nachahmern oder einzelnen Tätern, seien eine Erinnerung daran, dass US-Bürger ein hohes Maß an Wachsamkeit aufrechterhalten müssten, hieß es in einer Mitteilung des US-Außenministeriums.

Die Anschläge in Frankreich würden als Anschläge auch auf alle anderen, etwa Großbritannien und die USA wahrgenommen, meint der ehemalige Nachrichtendienstler Cedric Leighton. Man sei davon ausgegangen, dass es zu Nachahmungstaten in diesen Ländern kommen könnte.

An der französischen Botschaft in Washington gedachten viele Amerikaner der Anschläge in Frankreich und legten Kränze nieder. Zwei der drei Attentäter standen auf einer No-Fly-Liste, was ihnen Flüge in die USA untersagte.

US-Präsident Barack Obama bekräftigte, dass die USA an der Seite Frankreichs stünden. Er sagte, man hoffe, dass die unmittelbare Bedrohung vorbei sei und bedankte sich bei den französischen Einsatzkräften für deren Mut und Professionalität. Die französische Regierung stehe der terroristischen Bedrohung weiterhin gegenüber und müsse wachsam bleiben. Die Lage könne sich jederzeit ändern.

Mit einer Schweigeminute gedachte auch das Repräsentantenhaus in Washington der Opfer von Paris. Die US-Sicherheitsbehörden haben nach Angaben des Weißen Hauses keine Hinweise auf konkrete Terrordrohungen in den USA.