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Stimmung in Kiew angespannt nach Linienbusbeschuss

Nachdem am Dienstag rund 35 Kilometer südöstlich der Rebellenhochburg Donezk ein Linienbus von Granaten getroffen wurde, kochen in der Hauptstadt

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Stimmung in Kiew angespannt nach Linienbusbeschuss

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Nachdem am Dienstag rund 35 Kilometer südöstlich der Rebellenhochburg Donezk ein Linienbus von Granaten getroffen wurde, kochen in der Hauptstadt Kiew die Emotionen hoch. Elf Menschen waren getötet worden. Ukrainische Armee und prorussische Separatisten geben sich gegenseitig die Schuld für den Angriff.

“Ich glaube der Angriff auf den Bus kann zur Eskalation führen. Das wird der Fall sein, wenn die starken Männer, die uns regieren, nicht aufstehen und sagen, Leute, wir müssen diesen Bruderkrieg stoppen”, meint eine Kiewerin.

Und ein Mann findet:

“Ich glaube, dass die Menschen verantwortungsbewusst genug sind, um diese Dinge friedlich durch Verhandlungen zu lösen. Auf jeden Fall muss es friedlich gemacht werden.”

In der Nähe befindet sich ein Kontrollpunkt der ukrainischen Armee. Vermutlich galt ihm der Artillerieangriff. Die OSZE-Beobachtungsmission hat mittels einer Drohne Luftaufnahmen von der Gegend gemacht. So soll ermittelt werden, von wo die Granaten abgefeuert wurden.