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Frauen fahren Frauen: Umdenken nach Vergewaltigung durch Taxifahrer in Indien

Taxis von Frauen für Frauen: In Indien gibt es immer mehr derartige Angebote. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen einer Kundin gegen einen Fahrer des

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Frauen fahren Frauen: Umdenken nach Vergewaltigung durch Taxifahrer in Indien

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Taxis von Frauen für Frauen: In Indien gibt es immer mehr derartige Angebote. Nach den Vergewaltigungsvorwürfen einer Kundin gegen einen Fahrer des amerikanischen Dienstes Uber denken zunehmend auch etablierte Unternehmen über einen Frauen-Service nach.

Auf weibliche Fahrgäste spezialisierte Angebote gibt es in Neu-Delhi und anderen indischen Großstädten schon seit einigen Jahren. Von Initiativen wie dem “Sakha Driving Institute” sollen dabei auch die Fahrerinnen profitieren.

“Sie kommen mit anderen Frauen zusammen und sie werden Teil einer übergreifenden Kampagne”, so Meenu Vadera, eine Direktorin der Schule. “Ihre Welt, ihr Netzwerk werden größer, und am Ende ihrer Ausbildung, in einem Jahr vielleicht, haben sie viel mehr Kontrolle über ihr Leben.”

Die mutmaßliche Vergewaltigung einer Kundin durch einen Uber-Taxifahrer im Dezember hat die Nachfrage nach sicheren Angeboten für offenbar noch einmal gesteigert.

Nach den weltweit bekannt gewordenen Vergewaltigungsfällen in öffentlichen Verkehrsmitteln war das Problembewusstsein in Indien zwar gestiegen. Bislang haben die Angebote für Frauen aber oft noch mit Finanzschwierigkeiten zu kämpfen.