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Sydney-Festival: Mal gefährlich, mal gemütlich

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Sydney-Festival: Mal gefährlich, mal gemütlich

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Das Sydney-Festival baut auf Internationalität. Über 900 Künstler aus 30 Ländern sind in der australischen Hafenstadt zu Gast. Der Chinese Zhang Huan

Das Sydney-Festival baut auf Internationalität. Über 900 Künstler aus 30 Ländern sind in der australischen Hafenstadt zu Gast.

Der Chinese Zhang Huan stellt zwei riesige Skulpturen aus: Eine ist aus Aluminium gefertigt, die zweite besteht einzig und allein aus Weihrauchasche.

Das Arrangement der Britin Mira Calix verbindet Papierwände mit Musik und Tanz. Jeder Besucher erlebt das Kunstwerk ganz auf seine Weise. Und genau das – nämlich Diversität und unterschiedliche Blickwinkel – wolle man erreichen, sagt Lieven Bertels, Organisator des Sydney-Festivals: “Unser Ziel ist ein sehr facettenreiches Festival mit einer Vielfalt von Shows, einer Vielfalt, was die Herkunft der Künstler betrifft, und einer Vielfalt in Sachen Erreichbarkeit”, so Bertels.

Feuer ist im Spiel, wenn die australische Artistengruppe LIMBO zur Tat schreitet. Das Publikum hält den Atem an – und manchmal auch die Künstler selbst, wie Heath Holliday erläutert: “Das kann gefährlich sein. Man muss den Leuten sehr vertrauen, mit denen man zusammenarbeitet. Und das gehört zu dem, was mir am meisten Angst gemacht hat.”

Wesentlich geruhsamer ist da die Schaukel-Installation einer US-amerikanischen Gruppe. Hier ist Entspannung angesagt – auch die Kleinsten können dabei sein.