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Bewegende Trauerfeier in Jordanien: "Für Muaz, den Märtyrer, der nun bei seinem Gott ist."

Eine jordanische Stadt trägt Trauer und der König versucht, Trost zu spenden. Zu Ehren des grausam zu Tode gekommenen Piloten Muaz al-Kasaesbeh

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Bewegende Trauerfeier in Jordanien: "Für Muaz, den Märtyrer, der nun bei seinem Gott ist."

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Eine jordanische Stadt trägt Trauer und der König versucht, Trost zu spenden.

Meinung

Auf diesem Platz hat Muaz geheiratet und hier trauern wir nun um ihn.

Zu Ehren des grausam zu Tode gekommenen Piloten Muaz al-Kasaesbeh besuchten König Abdullah II. und Königin Rania die Stadt Karak, Geburtsort des von der IS-Terrormiliz bei lebendigem Leibe verbrannten Jordaniers.

Seine Angehörigen versuchen, den Blick nach vorne zu richten.

Ehab al-Kasaesbeh, Cousin des Piloten:

“Auf diesem Platz hat Muaz geheiratet und hier trauern wir nun um ihn. Tatsächlich sehen wir es nicht als Trauer an, sondern vielmehr wie eine andere Hochzeit für ihn. Für Muaz, den Märtyrer, der nun bei seinem Gott ist.”

Mazen al-Thalaeen, Jordanischer Abgeordneter:

“Wir bitten die internationale Gemeinschaft, die internationale Koalition, ihre Militäroffensive gegen diese Terrororganisation zu verstärken. Diese brutale Organisation hat nichts mit dem Islam zu tun, sie
ermordet unschuldige Menschen.”

Zu Ehren ihres getöteten Kameraden flogen mehrere jordanische Kampfjets über die Stadt hinweg. Nach Angaben der jordanischen Regierung hatten sie zuvor Ziele in der Region um die syrische IS-Hochburg Rakka bombardiert.

Euronews-Korrespondent Mohammed Sheikhibrahim sagte in Karak:

“Jordanische, arabische und internationale Solidarität mit der Familie des jordanischen Piloten Muaz al-Kasaesbeh. Er ist zum Helden und zum Symbol für den gegenwärtigen Krieg gegen die Miliz Islamischer Staat geworden. Die Menschen hier sagen, dieses Verbrechen verstärkt den Wunsch nach einer schnellen Eliminierung dieser Terrorgruppe.”