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Rund 200 Wale in Neuseeland gestrandet

Rund 200 Grindwale sind an der Küste Neuseelands gestrandet. Laut einem nationalen Radiosender sind bereits rund 70 Tiere verendet. Jetzt sollen die

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Rund 200 Wale in Neuseeland gestrandet

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Rund 200 Grindwale sind an der Küste Neuseelands gestrandet. Laut einem nationalen Radiosender sind bereits rund 70 Tiere verendet. Jetzt sollen die übrigen Wale gerettet werden.

Meinung

Wissenschaftler haben bisher keine Erklärung, warum die Wale immer wieder in größeren Gruppen selbst stranden

Die Grindwale sind am Farewell-Spit-Strand, einer schmalen Landzunge an der Nordspitze der Südinsel gesichtet worden. Rettungsteams wollten bei Einsetzen der Flut versuchen, die Meeressäuger in tieferes Wasser zu leiten. Eine schwierige Aktion: “Es sind einfach so viele Wale, es gibt ein paar Stellen, wo sie sich sammeln. Das ist problematisch, denn man kommt nicht an sie heran, es ist einfach zu gefährlich”, so Mike Ogle, Conservation Ranger vom Tataka Department.

Grindwale werden bis zu achteinhalb Meter lang und meiden normalerweise Küstenregionen. Wissenschaftler haben bisher keine Erklärung, warum die Wale immer wieder in größeren Gruppen selbst stranden. Es gibt Annahmen, dass die Topografie die Sonar-Navigation der Tiere stört. Andere Wissenschaftler vermuten, dass die Wale bei dem Versuch stranden, kranken und verletzten Artgenossen zu helfen.