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Neuer Flüchtlingsansturm im Mittelmeer

Rund tausend Menschen wurden von ihren Booten gerettet, auch mit Hilfe von Handelsschiffen in der Gegend. Von einem gekenterten Flüchtlingsboot wurden zehn Menschen tot geborgen.

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Neuer Flüchtlingsansturm im Mittelmeer

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Die italienischen Behörden haben erneut mit einem Flüchtlingsansturm über das Mittelmeer kämpfen müssen.

Rund tausend Menschen wurden von ihren Booten gerettet, auch mit Hilfe von Handelsschiffen in der Gegend.

Von einem gekenterten Flüchtlingsboot wurden zehn Menschen tot geborgen.

Außerdem rettete die tunesische Küstenwache gut achtzig Menschen.

Deren Boot hatte schon kurz nach dem Ablegen von der Insel Dscherba Wasser aufgenommen.

Die Flüchtlinge sind nach eigenen Angaben unter anderem Syrer, Palästinenser oder Libyer.

Erst vor kurzem hätten Flüchtlinge erzählt, sagt eine Kinderschützerin, dass die Menschenschmuggler sie in Libyen auf das Fluchtboot geschickt hätten, obwohl sehr schlechtes Wetter drohte.

Die Schmuggler seien aber bewaffnet gewesen und hätten sie auf das Boot gezwungen.

In den ersten zwei Monaten des Jahres sind nun schon fast achttausend Bootsflüchtlinge nach Italien gekommen.

Das ist bald die Hälfte mehr als in Januar und Februar letzten Jahres.