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Bergungsarbeiten in den Alpen wiederaufgenommen

Am Donnerstagmorgen sind die Bergungsarbeiten wieder aufgenommen worden. Helikopter brachten Spezialkräfte von Seyne-les-Alpes an die abgelegene Unglücksstelle im Gebirge.

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Bergungsarbeiten in den Alpen wiederaufgenommen

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Am Donnerstagmorgen sind die Bergungsarbeiten wieder aufgenommen worden. Helikopter brachten Spezialkräfte von Seyne-les-Alpes an die abgelegene Unglücksstelle im Gebirge. Im Mittelpunkt stand die Suche nach dem zweiten Flugschreiber. Außerdem hat die Bergung der Leichen begonnen. Neben der Bergrettung sind Soldaten und Feuerwehrleute an dem Einsatz beteiligt. Die Gemeindeverwaltungen in den umliegenden Gebirgsortschaften bereiteten sich darauf vor, die Angehörigen in Empfang zu nehmen.

“Zuerst empfangen wir sie im Haus der Jugend mit Psychologen, Ärzten, Dolmetschern, und dann, das hängt ein wenig von ihren Problemen, ihren Erwartungen ab, werden wir versuchen, alles zu tun, um sie zu trösten und ihnen die Informationen zu geben, die wir heute haben”, sagt Bürgermeister Francis Hermitte.

Mit Sonderflügen wurden Hinterbliebene heute nach Marseille geflogen, um von dort in die Nähe der Unfallstelle gebracht zu werden.

“Zwischen 400 und 500 Angehörige der Opfer werden hier im Laufe des Tages erwartet. In dieser Turnhalle hinter mir werden die Leichen aufgebahrt werden. Ein Ort, dem sich die Presse nicht nähern kann, aus Respekt vor den Familien. Die Familien werden viele Fragen haben und sie werden an die gleichen Stelle geführt, wo die Politiker gestern waren”, berichtet die euronews-Reporterin.