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Widersprüchliche Angaben zum Stand der Atomgespräche mit Iran

Auch nach Ablauf der selbstauferlegten Frist wird in Lausanne weiterverhandelt. Wie es aber am Genfersee bei den Atomgesprächen mit Iran steht, dazu

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Widersprüchliche Angaben zum Stand der Atomgespräche mit Iran

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Auch nach Ablauf der selbstauferlegten Frist wird in Lausanne weiterverhandelt.

Wie es aber am Genfersee bei den Atomgesprächen mit Iran steht, dazu gibt es aus Verhandlungskreisen gegensätzliche Angaben, zum Teil anonym – von der angestrebten Grundsatzeinigung in allen Punkten bis hin zum Dementi.

Man habe allerhand erreicht, sagt der iranische Außenminister Mohammed Dschawad Sarif. Jetzt müssten sich alle ein bisschen ausruhen, frühmorgens gehe es weiter. Er hoffe, dass man am Mittwoch zum Ende komme und das Papier dann aufsetzen könne.

Diese Grundsatzeinigung war für spätestens gestern vorgesehen; ein endgültiges Abkommen mit allen technischen Einzelheiten soll nach diesen Plänen in drei Monaten stehen.

Westliche Länder werfen Iran vor, es strebe nach Kernwaffen. Deshalb wollen sie sein Forschungsprogramm stark einschränken und überwachen.

Irans Standpunkt ist aber, es wolle die Kernenergie nur zu friedlichen Zwecken: Seine Atomforschung sei daher erlaubt.