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Großer Bedarf an Hilfe nach Erdbeben in Nepal

Das Erdbeben hat in Nepal zehntausende Häuser zerstört; neben Unterkünften fehlt es vor allem an Trinkwasser. Laut UNO werden für die dringendste

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Großer Bedarf an Hilfe nach Erdbeben in Nepal

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Das Erdbeben hat in Nepal zehntausende Häuser zerstört; neben Unterkünften fehlt es vor allem an Trinkwasser.

Laut UNO werden für die dringendste Hilfe knapp vierhundert Millionen Euro gebraucht.

Mit dem Geld sollen unter anderem Unterkünfte für eine halbe Million Menschen finanziert werden.

Außerdem geht es um die Versorgung von mehr als vier Millionen Menschen mit sauberem Wasser und Nahrung sowie ärztliche Betreuung von gut zehntausend Verletzten.

In manchen Orten wie hier in Bhaktapur hat nach UNO-Angaben nur noch jeder Fünfte Zugang zu Trinkwasser.

Notunterkünfte wie diese sind auch bei dem jetzigen warmen Wetter kaum zu ertragen.

“Wir schlafen auf Plastiktüten, Säcken und Tüchern”, sagt eine Frau hier, Mutter eines Babys von vier Monaten. “Die Kinder legen sich hin, wir schlafen im Sitzen.”

Auch in Teilen der Hauptstadt Kathmandu sieht es nicht besser aus.

“Viele sind jetzt obdachlos”, meint ein Mann. “Keine der Parteien hilft und auch sonst keiner. Wir helfen uns hier selber. Sogar das Zelt hier, das Holz für den Boden, haben wir alles selbst besorgt.”

Dabei kommt aus aller Welt Hilfe; nur ist es für die Regierung schwierig, sie im Land zu verteilen. Sie selber hat Versäumnisse bei der Hilfe eingeräumt.