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Societe Generale bekräftigt: Wir wussten nichts von Kerviels Spekulationen

Die französische Großbank Societe Generale hat den Bericht einer Enthüllungswebsite zurückgewiesen, dass die Bank über die riskanten Geschäfte des Wehrpapierhändlers Jerome Kerviel informiert war.

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Societe Generale bekräftigt: Wir wussten nichts von Kerviels Spekulationen

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Die französische Großbank Societe Generale hat den Bericht einer Enthüllungswebsite zurückgewiesen, dass die Bank über die riskanten Geschäfte des Wehrpapierhändlers Jerome Kerviel informiert war. Die Webseite Mediapart hatte am Sonntag gemeldet, nach einer Aussage der ermittelnden Polizeibeamtin vor einem Untersuchungsrichter Anfang April, habe ein ehemaliger Angestellter der Societe Generale ausgesagt, die Risikoüberwachung der Bank sei auf Kerviels Geschäfte aufmerksam gemacht worden.

Die Abwicklung der riskanten Deals führte für die Societe Generale zu einem Verlust von 4,9 Milliarden Euro.

Kerivel war im vergangenen Jahr nach drei Jahren Haft aus dem Gefängnis entlassen worden. Der Kassationshof in Paris hatte im vergangenen Jahr den Schuldspruch gegen Kerivel aufrechterhalten, aber die Feststellung der Vorinstanz, Kerivel sei alleinverantwortlich für die Verluste zur erneuten Überprüfung an die Vorinstanz zurückverwiesen.

Im kommenden Jahr soll die Angelegenheit vor einem Gericht in Versailles verhandelt werden.


Weiterführende Links

Bericht Mediapart

Stellungnahme Societe Generale