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EU investiert 118 Millionen für Handel mit Lateinamerika

Die Europäische Union und Lateinamerika wollen ihre Beziehungen auf zahlreichen Ebenen ausbauen. Auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel gab die

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EU investiert 118 Millionen für Handel mit Lateinamerika

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Die Europäische Union und Lateinamerika wollen ihre Beziehungen auf zahlreichen Ebenen ausbauen. Auf dem EU-Lateinamerika-Gipfel gab die EU-Kommission bekannt, dass die Wirtschaftsbeziehungen mit Lateinamerika und der Karibik mit 118 Millionen Euro gefördert werden sollen.

Am Mittwoch unterzeichnete die EU zudem Abkommen zu Einreisebestimmungen mit Peru und Kolumbien. In Zukunft sollen Reisen zwischen der EU und den beiden Ländern ohne Visa möglich sein.

“Bei diesem Gipfel soll der Friedensprozess in Kolumbien vorangetrieben und ein Kooperationsabkommen mit Kuba auf den Weg gebracht werden. Die Verhandlungen dazu begannen 2014 und sollen bis Jahresende abgeschlossen werden”, erklärt die euronews-Korrespondentin Marta Vivas in Brüssel.

Nichtregierungsorganisationen prangern die Menschenrechtsverletzungen der Großkonzerne und den globalen Aufkauf von natürlichen Ressourcen an: “Die Investitionen transnationaler Unternehmen haben in unseren Ländern zu mehr Ungerechtigkeit und wachsender Armut geführt”, sagt Wendy Cruz von Via Campesina, einer internationale Bewegung von Kleinbauern und Landarbeitern.

Am zweiten Tag der Gespräche soll es unter anderem um Entwicklungspolitik gehen. Zudem sollen Themen der Weltklimakonferenz Ende des Jahres in Paris vorbereitet werden.

Zahlen und Fakten zum EU-Lateinamerika-Gipfel finden Sie in der offiziellen Broschüre der Veranstaltung