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Anschlag von Sousse trifft tunesischen Tourismus ins Mark

Der Angriff auf das 5 Sterne “Hotel Riu Imperial Marhaba” hat den tunesischen Tourismussektor ins Mark getroffen: der Tod von Dutzenden von

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Anschlag von Sousse trifft tunesischen Tourismus ins Mark

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Der Angriff auf das 5 Sterne “Hotel Riu Imperial Marhaba” hat den tunesischen Tourismussektor ins Mark getroffen: der Tod von Dutzenden von Touristen, die Stornierung zahlreicher Buchungen, die vorzeitige Abreise vieler Touristen, die um ihr Leben fürchten.

Der sonst belebte Strand in Sousse war am Samstag verlassen. Nur wenige Touristen wagten sich ans Meer, viele warten nur nach darauf abzureisen. Viele Tunesier fürchten um ihre Arbeitsplätze.

“Der Tourismus in Tunesien ist am Ende. Unsere wirtschaftliche Lage ist sehr schlecht. Wovon sollen wir leben? Wir hängen vom Tourismus ab. 4.000 Menschen in Sousse arbeiten im Tourismus. Sie sind verloren”, meint ein Tunesier.

“Ich glaube, es ist eine fürchterliche Tragödie. Es ist gegen die Menschheit und die Werte der ganzen Welt”, meint eine ukrainische Touristin.

Viele Tunesier glauben, dass dieser Angriffe direkt auf den Tourismus zielte. Im vergangenen Jahr ging der Tourismus bereits 3,2 Prozent zurück. Dieser Rückgang wird sich nun wohl verstärken.

“Sousse gilt als Juwel an der tunesischen Küste. Es ist der Lieblingsplatz für viele Touristen. Doch nun ist es verlassen, geblieben sind nur die Blutspuren, die der Angriff hinterlassen hat”, kommentiert der euronews-Korrespondent in Kairo Mohammed Shaikhibrahim.