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Referendum in Griechenland: "Die Vorschläge der Regierung und der Gläubiger ähneln sich"

Knapp zehn Millionen Griechen sind heute zur Volksabstimmung aufgerufen. Rund zehn Prozent von ihnen waren laut einer Umfrage zuletzt noch

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Referendum in Griechenland: "Die Vorschläge der Regierung und der Gläubiger ähneln sich"

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Knapp zehn Millionen Griechen sind heute zur Volksabstimmung aufgerufen. Rund zehn Prozent von ihnen waren laut einer Umfrage zuletzt noch unschlüssig.

Meinung

Sieg der Demokratie

Andere Wähler erklärten nach der Stimmabgabe in Athen:

“Ich denke, dass sich die Vorschläge der Regierung und der Gläubiger ähneln. Wenn die Wähler Gelegenheit haben das Kleingedruckte zu lesen, wird ihnen vor Augen geführt werden, dass es kaum deutliche Unterschiede gibt.”

“Wenn die Neinsager gewinnen, werden die Griechen beweisen, dass es Alternativen zum Angebot der europäischen Bürokraten gibt. Deren Rezept hat sich als unwirksam erwiesen.”

“Die Regierung bringt uns mit dem Referendum in Gefahr. Ich bin nicht sicher, dass es ein deutliches Ergebnis geben wird. Niemand weiß, was morgen passieren wird.”

Ministerpräsident Alexis Tsipras bezeichnete die Abstimmung bereits bei seiner Stimmabgabe als einen “Sieg der Demokratie”.

Euronews-Korrespondent Konstantinos Tsellos sagte in Athen:

“Unter erstickenden wirtschaftlichen Bedingungen sind die Wähler zur Stimmabgabe aufgerufen. Jeder realisiert, dass das Ergebnis des Referendums, egal ob Ja oder Nein, entscheidend für die Zukunft Griechenlands sein könnte, vielleicht sogar auch für die Zukunft Europas.”

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