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Amnestie in Myanmar: 2000 Journalisten kommen frei

Die Behörden von Myanmar haben 7000 Menschen aus den Gefängnissen des Landes entlassen, darunter viele politische Häftlinge, Journalisten

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Amnestie in Myanmar: 2000 Journalisten kommen frei

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Die Behörden von Myanmar haben 7000 Menschen aus den Gefängnissen des Landes entlassen, darunter viele politische Häftlinge, Journalisten, Schauspieler und Aktivisten.

Meinung

Es gibt Menschen, die sie lieber nicht in Freiheit sehen wollen. Es sind Studenten, die jetzt einer harten Strafe entgegensehen. Wenn sie wirklich großzügig sein wollen, sollten sie alle rauslassen.

Freigekommene Häftlinge kritisierten die Amnestie, die Regierung wolle sich lediglich in diplomatisch günstigem Licht zeigen. “Ich hätte nur noch einen Monat absitzen müssen. Die Regierung will sich bloß wichtig machen”, so Tin Maung Kyi. Der politische Aktivist Sein Than glaubt, dass die Regierung nur taktiert: “Einige Leute sind ja immer noch eingesperrt. Es gibt dann doch Menschen, die sie lieber nicht in Freiheit sehen wollen. Es sind junge Studenten, die jetzt einer harten Strafe entgegensehen. Wenn sie wirklich großzügig sein wollen, sollten sie alle rauslassen.”

Im Rahmen der Amnestie kamen auch ausländische Insassen frei, so mehr als 150 Chinesen, die noch diese Woche nach hause zurückkehren sollen. Viele von ihnen waren erst kürzlich zu lebenslangen Haftstrafen wegen illegaler Holzfällarbeiten veruteilt worden, was Proteste aus Peking ausgelöst hatte.