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Proteste gegen türkische Kurdenpolitik in Köln und anderen Städten


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Proteste gegen türkische Kurdenpolitik in Köln und anderen Städten

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In Paris und anderen europäischen Städten haben am Samstag zahlreiche Menschen erneut gegen die türkischen Luftangriffe auf Kurden im Nordirak protestiert. In der französischen Hauptstadt gingen Hunderte auf die Straße. Sie forderten auch ein Ende der Polizeirazzien gegen Kurden in der Türkei und das Recht auf einen autonomen Kurdenstaat. Yekbun Eksen von “Demokratischen Rat Kurdistans in Paris” forderte: “Die Türkei muss sich ändern und diese antikurdische Politik beenden, denn dadurch lenkt sie nur von den anderen Bedrohungen in der Region, wie der IS-Miliz, ab. Das behindert den Frieden im Nahen Osten, in der Türkei und für alle Völker, die in der Türkei leben.”

In Köln protestierten laut Polizei etwa 6000 Menschen gegen die türkische Politik. Tuelay Ozcelek: “Wir möchten keinen Krieg zwischen Kurden und Türken, deswegen sind wir hier.” Die Demonstrierenden forderten unter anderem die Wiederaufnahme der Friedensverhandlungen mit der PKK und die Freilassung des inhaftierten Parteigründers Abdullah Öcalan. Sie appellierten aber auch an die deutsche Regierung, die Türkei-Politik zu ändern. Abgesehen von kleinen Zwischenfällen blieb der Protest friedlich.

Auch in Brüssel wurde demonstriert. Etwa 200 Menschen forderten europäischen Beistand angesichts der türkischen Politik gegenüber den Kurden.

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